Happacherhof Aurum Chardonnay Passito 2015

Steckbrief Happacherhof Aurum Chardonnay Passito
| Art: | Desertwein |
|---|---|
| Erzeuger: | Happacherhof |
| Rebsorte: | Chardonnay |
| Qualität: | DOC |
| Jahrgang: | 2015 |
| Geschmack: | goldgelbe Farbe, nußiges Bukett, klar und feinsaftig, fein integriertes Holz, pflanzliche mineralische Noten, Kraft und Schmelz, |
| Alkoholgehalt: | 13,5% Vol |
| Füllmenge: | 0,375 Liter |
| Hersteller: | Fachoberschule für Landwirtschaft Happacherhof | Schlossweg 10 | 39040 Auer (Bozen) | Italien |
| Allergenhinweis: | enthält Sulfite |
| Bewertungen: | ✶✶✶✶✶ | Lieferung bei heutiger Zahlung: 19.10.-20.10.26 |
Preis Happacherhof Aurum Chardonnay Passito DOC 2015

Beschreibung Happacherhof Aurum Chardonnay Passito
Happacherhof AURUM passito Südtiroler Chardonnay, wie alle Trauben des Happacherhof wird auch der Chardonnay im Kalkschuttkegel des Bozener Unterlands angebaut. Der Hektarertrag liegt bei sieben Tonnen je Hektar, was an der absolut unteresten Grenze jeglicher Rentabilität liegt, denn nur etwa zwanzig Prozent dieses Weins werden im kleinen Eichenfass vergoren und dort 7 Monate ausgebaut.
Happacherhof AURUM passito Südtiroler Chardonnay auch einen nussig holzwürzigen Duft nach teils angetrocknetem Kernobst sowie getrocknet pflanzlichen und mineralischen Anklängen auf. Klar und feinsaftig im Mund, mit fein integriertes Holz, pflanzlichen wie mineralischen Noten sowie sehr feiner Säure, Kraft und Schmelz wie exzellentem Schliff. Beeindruckend auch druch seine Nachhaltigkeit wie dem sehr guter Abgang und Länge.
Das Weingut Happacherhof liegt in der Gemeinde Auer (Ora) im italienischen Weinbaubereich Südtirol (Region Trentino-Südtirol). Der Ursprung geht auf das frühe siebzehnte Jahrhundert zurück. Der Name leitet sich von einer früheren Besitzerfamilie Happacher ab. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde das etwa sechzehn Hektar umfassende Anwesen im Jahr 1983 von der Südtiroler Landesregierung angekauft und der Oberschule für Landwirtschaft in Auer als Übungshof zur Verfügung gestellt. Direktor ist Dr. Franz Tutzer, als Kellermeister ist Bernhard Pichler verantwortlich. In einem Sortenquartier werden alle Südtiroler Rebsorten geführt, ebenso finden sich hier die verschiedenen im Weinbau gebräuchlichen Erziehungsformen. Die vier Sorten Merlot, Lagrein, Cabernet Sauvignon und Chardonnay werden auf vier Hektar angebaut. Die Rebfläche mit der Sorte Lagrein wird nach biologischen Richtlinien (Bioland) bewirtschaftet und ist entsprechend BIO zertifiziert, die restliche Fläche wird nach den Kriterien der KIP in kontrollierter, integrierter Produktion bewirtschaftet.
Die Böden bestehen überwiegend aus lockeren und leicht erwärmbaren Verwitterungsgestein, die während der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren aufgeschichtet wurde. Der hohe Mineralgehalt des Ausgangsgesteines verleiht den Weinen eine mineralische Note und trägt zu deren Langlebigkeit bei. Die Rebhänge befinden sich fast ausschliesslich in Steillagen, was nur eine sehr geringe Mechanisierung zulässt. Dafür aber hat die Sonne einen idealen Einstrahlungswinkel, was der Weinqualität sehr zugute kommt. Das Durchschnittsalter der Reben beträgt inzwischen etwa fünfzig Jahre.
Bernhard Pichler absolvierte seine Ausbildung nach dem Abschluss der Oberschule für Landwirtschaft ein einjähriges Praktikum im Weinbaugebiet Franken in Deutschland. Anschließend besuchte er die Technikerschule für Weinbau und Kellerwirtschaft in Veitshöchheim, seit 1995 ist er als Lehrer für Kellerwirtschaft und als Kellermeister an der Oberschule für Landwirtschaft in Auer tätig. Zusätzlich neben dieser Tätigkeit als Ausbilder an der Weinbauschule führt er mit seiner Familie noch sein eigenens Weingut Messnerhof zu alten Glanz zurück.
Es werden ausschließlich Trauben aus eigener Produktion so schonend wie möglich direkt am Betrieb zu Wein verarbeitet und abgefüllt. Je nach Weintyp erfolgt der Ausbau entweder im Edelstahlbehälter oder im Holzfass. Die Erzeugung von ausdrucksvollen Weinen, die ihren eigenständigen Sorten-, Lagen- und Jahrgangscharakter bewahren ist das hohe Ziel, das in den meisten Fällen in beeindruckender Art und Weise erzielt wird. Der Happacherhof ist aus gutem Grund nicht im Gambero Rosso vertreten, bei landesweiten Vergleichsproben belegen die Weine regelmaessig die ersten Plätze, dürfen aber da es sich um eine Weinbauschule dto Ausbildungszentrum handelt nicht offiziell publiziert werden.





